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Duane ‚Keffe D‘ Davis zu 40 Jahren bis lebenslang verurteilt – wegen Mordes an Tupac Shakur

Davis, der einzige Verurteilte im Zusammenhang mit dem Tod des Rappers, wurde laut Digital Music News am Dienstag verurteilt. Er hatte sich nicht schuldig bekannt und kündigt an, in Berufung zu gehen.

· Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit · 1 Quelle
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Photo: Bookkeeperoftheoccult / CC BY 4.0 / Wikimedia Commons

Duane „Keffe D“ Davis wurde wegen des Mordes an Tupac Shakur zu 40 Jahren bis lebenslang Haft verurteilt, berichtet Digital Music News. Das Portal schreibt, das Urteil sei am Dienstag gefällt worden, und Davis sei die erste und einzige Person, die im Zusammenhang mit dem Tod des Rappers verurteilt wurde.

Wofür Davis verurteilt wurde

Digital Music News beschreibt Davis als ehemaligen Bandenchef, der des Mordes schuldig gesprochen wurde, weil er die Drive-by-Schießerei organisiert hatte, die zu Shakurs Tod führte. Er hatte sich im Mordvorwurf nicht schuldig bekannt. Laut dem Portal beteuert er weiterhin seine Unschuld mit dem Argument, ein anderer habe abgedrückt.

Davis wurde 2023 festgenommen. Laut Digital Music News hatte er lange offen mit dem Fall in Verbindung gestanden. In seinen Memoiren von 2019 und in älteren Interviews sagte er, er habe die Waffe besorgt und sei in dem Auto gewesen, aus dem auf Shakur geschossen wurde. Das Portal schreibt, die Memoiren hätten in den Ermittlungen und im anschließenden Prozess als zentrales Beweismittel gedient.

Davis’ Anwaltsteam versuchte im Prozess zu belegen, dass er in den Memoiren und Interviews gelogen hatte. Digital Music News berichtet, Davis habe sogar behauptet, er habe „dieses Buch nie gelesen“. Nach seiner Verurteilung sagte er dem Hollywood Reporter: „Ich bin doch kein verdammter Killer“, wie Digital Music News zitiert. Der 63-Jährige hat angekündigt, in Berufung zu gehen.

Reaktion der Familie Shakur

Shakurs Schwester Sekyiwa Shakur äußerte sich zu dem Urteil in Kommentaren, die Digital Music News zitiert.

„Ich glaube wirklich, dass man für ein solches Leben jede einzelne Minute verdient, jede einzelne Minute der höchstmöglichen Strafe.“

Sie fügte hinzu: „Zeit, dich hinzusetzen und darüber nachzudenken, was du dieser Welt angetan hast, nicht nur mir.“

Was das Urteil klärt und was nicht

Das Urteil verleiht dem Fall nach mehr als 30 Jahren einen formalen Abschluss, beendet die juristische Geschichte aber nicht zwingend. Davis hat angekündigt, in Berufung zu gehen, sodass die Verurteilung noch weiter überprüft werden könnte. Digital Music News berichtet von keinen weiteren Strafverfahren im Zusammenhang mit der Tötung.

Der Fall hat zudem größere historische Bedeutung. Digital Music News weist darauf hin, dass Shakurs Tod lange als prägendes Ereignis der Rivalität zwischen East Coast und West Coast in den 1990er-Jahren gilt. Er wird außerdem als wichtiges Beispiel für Bandengewalt in der Rap-Industrie angeführt. Das Portal schreibt, Shakurs Label Death Row von Suge Knight sei mit den Bloods verbunden gewesen, während Sean „Diddy“ Combs’ Label Bad Boy Records Verbindungen zu den Crips hatte.

Davis hat zuvor behauptet, Combs habe 1 Million Dollar für Shakurs Tod geboten. Digital Music News berichtet, Combs bestreite diese Vorwürfe seit langem. Dabei handelt es sich weiterhin um Behauptungen, und die Quelle legt nicht nahe, dass sie Teil der Verurteilung waren.

Die Verurteilung stützt sich auf einen einzigen Bericht. Weitere Details zum Gerichtsverfahren und zu einer möglichen Berufung hängen von offiziellen Unterlagen und späterer Berichterstattung ab.

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