Sido und Fler veröffentlichen gemeinsame Single „Propaganda“ aus „Frieden“
Die früheren Aggro-Berlin-Kollegen tun sich für die nächste Auskopplung aus Sidos neuem Album zusammen. laut.de bewertet Song und Video kritisch.

Sido und Fler haben gemeinsam den Track „Propaganda“ veröffentlicht. Er ist die nächste Single aus Sidos Album „Frieden“, das am 27. November 2026 erscheint. Dazu gibt es ein Video in Schwarz-Weiß. laut.de, das über die Veröffentlichung berichtet, ordnet den Song als weitere Versöhnung im Deutschrap ein, wo Entzweiungen selten von Dauer seien.
Beide Rapper gehörten früher zum Berliner Label Aggro Berlin. Dass sie nun wieder gemeinsam auftreten, bewertet der laut.de-Autor mit dem Kürzel „dani“ allerdings ohne Begeisterung.
Streicher-Beat und Schwarz-Weiß-Bilder
Laut laut.de passen Sound und Optik zueinander: Der Beat sei theatralisch und von Streichern getragen, ihm fehle aber die Wucht. Das Video bestehe aus plakativen Schwarz-Weiß-Bildern ohne erkennbaren inhaltlichen Zusammenhang. Sido und Fler trügen ihre Parts vor, ohne dabei sonderlich mitgerissen zu wirken. Der Autor schreibt, er habe das Stück zunächst „strunzlangweilig“ gefunden und sei erst bei längerer Beschäftigung zu einer anderen Lesart gekommen, die er „tragisch“ nennt. Das ist eine subjektive Einschätzung der laut.de-Redaktion.
Altbekannte Themen
Der Song beginnt mit dem Satz „You always have a choice“. Inhaltlich kreisen die Texte nach Darstellung von laut.de um Beziehungen zu Frauen, um Selbstmitleid und um das Gefühl, nicht genug gewürdigt zu werden. Fler greift demnach erneut seine Fehde mit Bushido auf und erzählt noch einmal von einer Auseinandersetzung mit einem RTL-Reporter. Sido thematisiert in seinem Part laut laut.de einen Vaterkomplex, ADHS und „tausend Narben“, die Frauen ihm zugefügt hätten. Als Ausweg nenne er Kokain, den Rückzug von der Welt und die Bibel.
Das Album „Frieden“
Vor „Propaganda“ war „Issa“ als erste Single aus „Frieden“ erschienen. Neben Fler sind laut laut.de Nico Santos, Menowin, Sarah Connor, Gzuz, Kontra K, Marteria, Montez und Shindy als Gäste vorgesehen. Xavier Naidoo, dessen Beteiligung zuvor berichtet worden war, scheint demnach nun doch nicht dabei zu sein.
Quellen
Mit KI-Unterstützung von der Redaktion erstellt.
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