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Ultra Q im Echo: Atwood Magazine feiert eine kathartische Konzertnacht

Grace Holtzclaws Besprechung eines ausverkauften Abends in Los Angeles zählt für Atwood Magazine zu den begeistertsten Konzertberichten über Ultra Q.

· 1 Min. Lesezeit · 1 Quelle
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Illustrative photo · Image by KAIRONVOSS from Pixabay

Zu den euphorischsten Kritiken, die Ultra Q für ihre Liveshow bekommen haben, gehört Grace Holtzclaws Text im Atwood Magazine. Er beschreibt den Auftritt der Band 2024 im Echo in Los Angeles, das an diesem Abend ausverkauft war. Holtzclaw schrieb unmittelbar nach dem Konzert und fing dabei genau ein, wie sich eine Ultra-Q-Show aus dem Publikum anfühlt.

Zuerst beeindruckte die Kritikerin die Stimmung. Sie schildert einen energiegeladenen, kathartischen Abend, an dem das Publikum nicht bloß zuschaute, sondern gemeinsam mit der Band etwas abzustreifen schien. Die Leute gingen bei älteren Stücken ebenso mit wie bei neueren Songs. Das Set wirkte dadurch wie ein einziger emotionaler Bogen und nicht wie eine Abfolge einzelner Momente.

Auch die Songauswahl reichte weit zurück. Holtzclaw nennt Material aus der Zeit, in der die Gruppe noch als Mt. Eddy auftrat, und stellt es neben Stücke von Ultra Q. So entsteht der Eindruck einer Band, die mit ihrer eigenen Vergangenheit im Reinen ist und frühere Arbeiten nicht als Ballast betrachtet.

Ihr Urteil stützt sich auf mehrere konkrete Punkte. Holtzclaw lobt die Leistung der Musikerinnen und Musiker und hebt das emotionale Songwriting hervor, das den Katalog der Band durchzieht. Den Abend liest sie zudem als Beleg künstlerischer Entwicklung: Schreiben und Spiel hätten sich hörbar weiterentwickelt, gerade live. Ihr Schlusssatz lautet, Ultra Q stünden erst am Anfang. Das Konzert erscheint damit als Wegmarke, nicht als Höhepunkt.

Eine Zahlenwertung vergibt die Kritik nicht, ihr Gewicht liegt in der Detailgenauigkeit und der Entschiedenheit ihrer Sprache. Wer wissen will, wie Autorinnen und Autoren der Szene die Liveidentität von Ultra Q wahrnehmen, findet hier einen brauchbaren Bezugspunkt, vor allem dafür, wie sich die emotionale Offenheit der Band in einem vollen Saal überträgt.

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