Beth Gibbons spielt 2027 letzte „Lives Outgrown“-Konzerte in Frankfurt, Köln und Berlin
Mit einer Europatournee im Juli 2027 beendet die Portishead-Sängerin den Konzertzyklus zu ihrem Soloalbum. Der Vorverkauf startet am 30. Oktober.

Beth Gibbons beendet den Konzertzyklus zu „Lives Outgrown“ im Sommer 2027. Wie Musikexpress berichtet, spielt die Sängerin in Deutschland drei Shows: am 6. Juli in der Frankfurter Jahrhunderthalle, am 7. Juli im Kölner Palladium und am 16. Juli im Berliner Tempodrom. Die Termine sind Teil einer Europatournee, die den Abschluss der Auftritte zum Album bildet.
Die Ankündigung kam über ihr Label Domino. In dem von Musikexpress zitierten Statement heißt es:
„Das werden die Abschiedskonzerte für ‚Lives Outgrown‘“
Gibbons lobt darin die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne, die für sie zu Freunden geworden seien, und dankt dem Team hinter der Tour sowie allen, die die Konzerte bisher unterstützt haben.
Tickets und Termine in Deutschland
Der allgemeine Vorverkauf für Großbritannien und Europa beginnt am Freitag, dem 30. Oktober, um 11 Uhr deutscher Zeit. Laut Pressemitteilung kosten die Karten für die deutschen Konzerte zwischen 70 und 80 Euro zuzüglich Gebühren und sind bei Eventim erhältlich. Die Deutschlandshows werden von Musikexpress präsentiert.
Von Südamerika nach Šibenik
Vor der Europatour reist Gibbons im Mai 2027 nach Südamerika: Sie tritt am 23. Mai beim C6 Fest in São Paulo auf, am 27. Mai in Buenos Aires und am 30. Mai in Santiago de Chile. Das Konzert im Teatro Caupolicán ist ausverkauft. Zusätzlich wurde ein Termin im Vivo Rio in Rio de Janeiro am 22. Mai angesetzt. Es ist ihr erster Besuch auf dem Kontinent seit 2003, als sie mit Rustin Man beim TIM Festival in Rio spielte.
In Europa startet die Tour am 30. Juni in der National Concert Hall in Dublin. Nach Glasgow und Leeds folgt am 4. Juli die Royal Festival Hall in London, danach geht es nach Deutschland und Skandinavien. Das letzte Konzert des gesamten Zyklus findet am 24. Juli in der Festung St. Michael im kroatischen Šibenik statt.
Das Album und die Jahre auf Tour
„Lives Outgrown“ erschien am 17. Mai 2024 bei Domino. Gibbons produzierte die zehn Stücke, die über rund ein Jahrzehnt entstanden, gemeinsam mit James Ford; Lee Harris, Schlagzeuger von Talk Talk, steuerte zusätzliche Produktion bei. Es gilt als ihr erstes echtes Soloalbum, denn „Out Of Season“ von 2002 entstand mit Paul Webb alias Rustin Man. Zwischen „Lives Outgrown“ und dem letzten Portishead-Studioalbum „Third“ liegen 16 Jahre. Das Album kreist um Verluste und Abschiede, klanglich bewegt es sich weg vom Trip-Hop der Band hin zu kammermusikalischem Folk. 2024 stand es auf der Shortlist des Mercury Prize.
Seither war Gibbons für ihre Verhältnisse viel unterwegs: Im Mai 2024 begann in Paris ihre erste Solotournee durch Europa, im Sommer spielte sie beim Fuji Rock Festival in Japan. 2025 folgte die erste Solotour durch Nordamerika mit Auftritten beim Coachella und beim Big Ears Festival. Im Mai 2025 nahm sie ein Tiny-Desk-Konzert für NPR auf. Ende 2025 spielte sie in Tokio, Osaka und beim Clockenflap Festival in Hongkong. Live steht sie mit einer größeren Band samt Streichern und Bläsern auf der Bühne; neben den Stücken des Albums erscheinen in den Setlists regelmäßig Songs von „Out Of Season“.
Quellen
Mit KI-Unterstützung von der Redaktion erstellt.
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